Hunger nach Gerechtigkeit – Adventsgottesdienst der Klassen 5 und 6

Selbstgestaltete Christbaumkugeln schmückten in diesem Jahr den Weihnachtsbaum im Foyer. Sie symbolisieren die Erdkugel, denn nicht nur für uns, sondern für alle Menschen auf der Erde ist Jesus geboren. In Christus sind wir Geschwister, und unter Geschwistern sollte es gerecht zugehen!

Christbaumschmücker

Doch es gibt viel Ungerechtigkeit auf der Welt. Darüber hatten die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht nachgedacht. Und nun zeigten sie in den Adventsgottesdiensten am 17. Dezember in der reformierten Kirche in Barntrup, wo überall sie Ungerechtigkeit wahrnehmen:

Fußball-AGSchon in Familien (5d) und in der Schule (5b) hier bei uns fängt es an. Die 6c hatte sich deshalb zur Vorereitung auf Weihnachten einen Adventskalender gebastelt, der für jeden Tag einen Vorschlag für gerechtes Handeln enthielt, und öffnete im Gottesdienst das 17. Törchen. Auch bei der Art und Weise, wie wir Weihnachten feiern, könnten wir auf Gerchtigkeit achten. Wie das geht, zeigte die 6d am Beispiel von Familie Meier. Doch die Schüler dachten auch an Menschen in den Ländern des Südens: Was wir hier für wenig Geld kaufen können, wird dort unter schwierigen Bedingungen produziert – von Menschen, die dafür viel zu wenig Lohn bekommen. So ist das mit Kleidung, wie die 5a zeigte, aber auch mit der Schokolade, die wir zu Weihnachten bergeweise verzehren. Ungerecht ist, dass wir so gut ausgestattete Schulen besuchen können wie das SGB, mit interessanten AGs, während Kinder in ärmeren Ländern oft gar nicht zur Schule gehen können, weil sie arbeiten müssen. Deshalb entschied sich die 5c spontan, eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen. Die 6a erinnerte an den biblischen Propheten Amos, der vor über 2000 Jahren Gerechtigkeit forderte. Ein Fisch aus Plastikmüll demonstrierte: Mit unserem Plastikkonsum gefährden wir die Gesundheit von Menschen und Tieren sogar für kommende Generationen. Das ist ungerecht!

„Selig sind, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden“, heißt es in der Bergpredigt. Dieser Hunger macht schwach, müde, aber auch wütend (6b). Doch wenn viele Ungerechtigkeit bemerken und darauf hinweisen, wenn viele bereit sind, zu teilen, dann tragen sie dazu bei, diese Sehnsucht zu stillen. Dass das gelingt und dass Gott hilft, war Anliegen der Fürbitten, die die 5d und die 6b gestalteten. Die Kollekte in diesem Gottesdienst, die die 5.Klassen zuvor tatkräftig durch Plätzchenverkauf unterstützt haben, ging an das Brot-für-Welt-Projekt „Bildung statt Kinderarbeit“ in Sierra Leone. Die Musik kam von der Gruppe „Horizonte“, Pfarrerin Viktoria Keil führte durch den Gottesdienst.

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünscht allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern die Fachschaft Religion!

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Di Aug 27 @09:00 - 14:00
Erste Hilfe Kurs
Mi Aug 28 @07:30 -
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