An deutschen Flughäfen landen jedes Jahr Millionen von Passagieren. Einige schmuggeln seltene und bedrohte Tiere oder Pflanzen. Die Aufgabe der Zollbeamten ist es unter anderem diese bedrohten Arten zu erkennen und sie durch die Unterbindung des Schmuggels zu schützen. Gleich am ersten Tag nach den Herbstferien durften die SchülerInnen des Biologie-LK Q1 (Hn) im Gen-Labor des „teutolab Biotechnologie“ an der Universität Bielefeld die Frage beantworten, was der Zoll tun kann, wenn am Flughafen eine aus dem Urlaub mitgenommene Orchidee auftaucht und keiner weiß, ob es sich um eine geschützte Art handelt.

Im Labor mit der offiziellen Sicherheitsstufe I konnten die SchülerInnen als Biotechnologen mit „Eppis“ und Pipetten arbeiten. Dafür wurde zunächst die DNA aus den Orchideen u.a. mit Mörser und Pistill extrahiert um sie dann wie die Experten, die für den Zoll arbeiten zu untersuchen. Mit Hilfe der PCR (Polymerasekettenreaktion) im Thermocycler vervielfältigten die SchülerInnen die DNA und entschlüsseln anschließend bei der Gelelektrophorese und der Sanger-Sequenzanalyse die Anzahl der Basenpaare bzw. die Basen selbst. Damit konnten sie den genetischen Code feststellen und ihn mit der genetischen Datenbank abgeglichen, in der Barcodes von Pflanzen hinterlegt sind („Boldsystems“). So konnten die SchülerInnen den genetischen Code bei vier Orchideenarten entschlüsseln und erkennen, ob es sich um eine geschützte Orchideenart handelt.

 teutolab biotech

Der lohnende Besuch in Bielefeld verschaffte den SchülerInnen einen spannenden Einblick in die Forschungsmethoden und in das Berufsfeld von Biotechnologen.

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Adventsgottesdienst (5. & 6. Klassen)
Do Dez 20
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Do Dez 20 @11:00 - 12:45
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Do Dez 20 @13:00 - 14:00
Dienstbesprechung
Di Jan 08
Noteneingabe Q2
So Jan 13
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