P.A.R.T.Y-Tag in Bad Pyrmont (Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth)

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 (EF) besuchten kürzlich zusammen mit einigen Schulsanitätern wie schon die beiden Jahre zuvor das Bathildis-Krankenhaus in Bad Pyrmont. Sie informierten sich über die einzelnen Stationen eines Traumapatienten nach einem schweren Autounfall. Zuvor wurde Ihnen in einem kurzen Einführungsfilm Bilder von schweren Autounfällen in der Region gezeigt, die jeweils mindestens ein Todesopfer forderte. Die beiden Polizisten gaben jeweils die Unfallursache bekannt: Fast immer überhöhte Geschwindigkeit bzw. Selbstüberschätzung beim Überholen.

P.A.R.T.Y.-Tag im Bathildiskrankenhaus

 

Danach konnten sich die Schülerinnen und Schüler von dem einschränkenden Einfluss durch Alkohol mittels einer Brille selbst überzeugen. Die Polizeibeamten bauten einen kleinen Parcour auf, den es mit einer "Promillebrille" zu meistern galt. So konnten die Schüler am eigenen Leib erleben, wie es sich anfühlt, schon im Schritttempo zu stolpern, geschweige denn ein Fahrzeug zu steuern.

Die Promillebrille

 

Dann ging es in den Innenhof des Krankenhauses, wo ein PKW und ein Rettungswagen samt Besatzung auf uns wartete. Mithilfe eines Dummis wurde nun gezeigt, welche Maßnahmen bei einem Verkehrsunfall zur Rettung zur Verfügung stehen. Wir wurden darüber informiert, dass es den "Rettungsassistenten" bald nicht mehr geben wird; der Beruf des "Notfallsanitäters" löst den Rettungsassistenten ab. Der Schwerpunkt liegt hier auf eine effektivere Notfallversorgung, d.h. eine engere Verzahnung von Rettungsdienst und Krankenhaus.

Die nächste Station ist der Traumaraum, wo noch weitere Maßnahmen erfolgen. Interessant hierbei ist, dass die eigentlichen Maßnahmen sich nicht wesentlich vom Rettungswagen unterschieden, es gibt nur ein besseres Monitoring, z. B. ein Ultraschallgerät, und der Stab an bereitstehenden Ärzten, die schnell eine Notoperation durchführen könnten, steht bereit.

Weiter geht es über die Intensivstation und Normalstation zu den Physiotherapeuten, die den Schülern Orthesen zum Ausprobieren anlegten. Eine Schülerin hat es besonders hart getroffen, ihr wurde eine Unterbeinprothese angelegt, mit der sie zum Mittagessen gehen musste. Das war sehr anstrengend.

Gehen mit der Unterbeinorthese

 

Es war eine gelungene Veranstaltung, die Schüler gaben bei der Feedbackrunde an, dass sie den Tag als sehr interessant und abwechslungsreich erlebt haben.

S. Wahren

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