Schulgottesdienste im Advent

Vom Wünschen und Schenken – so lautete das Motto der beiden Schulgottesdienste in der reformierten Kirche. Denn dass man sich beschenkt an Weihnachten, erinnert an Gottes Geschenk an die Menschen: an das Geschenk seiner Nähe. Die Schülerinnen und Schüler überraschten ihre Eltern, Großeltern und sich gegenseitig mit Beiträgen, die sie im Religionsunterricht vorbereitet hatten.

Der Schulgottesdienst der 6ten Klassen:

Sich etwas zu wünschen ist leicht, und so war der Wunschzettel, den die Klasse 6c vortrug, auch gleich mehrere Meter lang. Doch nicht nur elektronisches Spielzeug, Möbel für das eigene Zimmer und Haustiere für sich selber wurden gewünscht, die Schüler und Schülerinnen hatten auch Wünsche für Andere: Afrika soll von Ebola befreit werden, bedrohte Tierarten sollen vor dem Aussterben gerettet werden, es solle endlich Frieden geben auf der Welt…

Die heimlichen Wünsche der Menschen kannte im Theaterstück der 6d ein geheimnisvoller „Weihnachtsgast“: Er brachte den Mitgliedern seiner zerstrittenen Gastfamilie nicht nur die ersehnten Geschenke, sondern schrieb auch Karten, die zur Versöhnung beitrugen. Doch: Auch seine Hilfe an Weihnachten war ein Geschenk: Im nächsten Jahr sollen sich die Familienmitglieder selbst so achtsam aufmerksam beschenken.

Die 6b interessierte sich ebenfalls für die heimlichen Wünsche, speziell die der Schülerinnen und Schüler: Was man sich vor allem Anderen wünscht, das ist doch die Anerkennung und Freundschaft der Mitschüler! Die 6b spielte die Weihnachtsfeier einer Schulklasse nach, auf der diese Sehnsucht ausgesprochen und beherzigt wurde.

Was eigentlich ist ein gutes Geschenk? Ein Geschenk, in dem auf irgendeine Weise der Schenkende selbst drinsteckt: seine Aufmerksamkeit, seine Idee, sein Talent, seine Zeit… Die Klasse 6a spielte eine Kinderkonferenz unter Cousinen und Cousins mit dem Thema: Was sollen wir bloß Opa schenken?

 

Der Schulgottesdienst der 5ten Klassen:

Das Rollenspiel der Klasse 5a, in dem Friederike ihre Verwandten dadurch enttäuscht, dass sie ihre dicken, stolz überreichten Geschenke zurückweist, zeigt deutlich, was Kindern wichtig ist: „Ihr alle hier, ihr alle hier, habt Zeit für mich, das wünsch ich mir!“

 

Niemand darf vergessen werden! In ihrer Neudichtung des alten Weihnachtsliedes „Morgen, Kinder, wird’s was geben“ besangen die Kinder der 5b alle, die außer ihnen selbst auch noch beschenkt werden sollen: ihre Eltern, alte Menschen, … selbst die Tiere im Wald werden mit Kastanien und Eicheln bedacht.

 

Das Wichtigste an Weihnachten sind doch gar nicht die Geschenke, auch nicht das Drumherum mit Schnee und Gänsebraten, „das Wichtigste an Weihnachten ist doch das (Christus-)Kind!“ So mahnt der Ochse im fabelhaften Beitrag der 5 d „Tierische Weihnacht“. Daraufhin fragt der Esel sich besorgt: Ob das wohl die Menschen wissen?

Im Fürbittengebet (5c) und in den Kollekten wurden Kinder, die im Krieg aufwachsen, besonders bedacht.

Für eine besondere Atmosphäre im Schulgottesdienst sorgte die Klasse 5c, die die noch dunkle Kirche mit Kerzen erhellte.

Außerdem natürlich die Gruppe Horizonte, die auch diesmal wieder die Lieder begleitete, und Jakob Schmidt-Rhaesa mit kräftiger Orgelmusik zum Ein- und Ausgang. Der Gottesdienst wurde geleitet von Pfrn. Stefanie Rosenau, Pfarrerin im Schuldienst am Gymnasium Barntrup.

Anmeldung

Kommende Termine

Do Apr 27
Abiturklausuren Gesellschaftswiss. (nur LK)
Do Apr 27
BFE-Tag (8.Klassen)
Fr Apr 28
Abiturklausuren Englisch (LK & GK)
Fr Apr 28
Quartalsende (EF & Q1)
Mo Mai 01
Musikfreizeit Chor II
Di Mai 02 @18:00 - 19:30
Informationsveranstaltung zur Wahl der 2. Fremdsprache (Kl. 5)